Montag, 8. Mai 2006
NBA Playoffs - Zweite Runde 2
mvolger, 23:08h
Nachdem die zweite Playoff Runde gestern, mit zwei Spielen wie sie unterschiedlicher kaum hätten sein können, startete, finden heute Nacht die ersten Spiele der anderen zwei Serien zwischen Miami und New Jersey, sowie den Phoenix Suns und den LA Clippers statt.
Hier nun also meine Analysen zu diesen Serien:
(2) Miami Heat - (3) New Jersey Nets
Beide Teams hatten nach 4-2 Siegen in der ersten Runde ausreichend Gelegenheit zur Regeneration und Zeit sich auf den Gegner vorzubereiten. Wie beide Teams die Stars des Gegners verteidigen werden wird sicher ein entscheinder Faktor in dieser Serie werden.
Auf der einen Seite müssen die Nets versuchen Dwayne Wades Penetration und Shaq im Post zu stoppen. Wade wird es vermutlich meistens mit Jason Kidd oder Richard Jefferson zu tun haben, wobei Kidd in Sachen Athletik allerdings klar den Kürzeren zieht und Jefferson wohl etwas zu langsam und unbeweglich in Vergleich zu Wade ist. Im Post sind die Nets mit Collins,Krstic und Robinson auch deutlich unterlegen. Es ist gut möglich, dass die Nets sowohl gegen Wade als auch Shaq doppeln werden, sodass Walker, Williams und Posey die offenen Würfe von außen treffen müssen. Außerdem dürfen sich die Heat gegen die Fastbreak-starken Nets nicht so viele Turnover erlauben wie gegen die Bulls.
Ebenfalls verbessern müssen die Heat ihre Perimeter Defense, insbesondere gegen Vince Carter, der Miami in der Saison 38,5 Punkte einschenkte und auch in der ersten Runde gegen die Pacers überragend spielte.
Der X-Faktor für die Nets dürfte jedoch Nenad Krstic sein, der seine gute Form aus den letzten Saisonwochen auch gegen Indiana bestätigen konnte (18PPG;7,2RPG). Defensiv darf er nicht in Foulprobleme geraten, weshalb Lawrence Frank wohl meistens Jason Collins gegen Shaq verteidigen lassen wird. In der Offensive kann er Shaq vielleicht das eine oder andere Foul anhängen und aufgrund seines guten Wurfs aus der Mitteldistanz die Shotblocker der Heat von Korb weglocken und damit Platz für die Penetration von Kidd, Carter und Jefferson schaffen.
Was die Serie, je länger sie dauert, letzten Endes entscheiden wird, könnte die deutlich bessere Bank der Heat sein. Mit Payton, Mourning, Walker bzw Posey und Derek Anderson hat Pat Riley deutlich bessere Alternativen als Frank mit Cliff Robinson, Jacque Vaughn oder Lamond Murray. Meine Prognose lautet daher: 4-3 für Miami
(2) Phoenix Suns - (6) LA Clippers
Während sich die Clippers äußerst souverän gegen die Denver Nuggets durchsetzten, standen die Suns gegen die Lakers bereits mit dem Rücken zur Wand, schafften es letztendlich aber doch die Serie nach einem 1-3 Rückstand für sich zu entscheiden.
Eine entscheidende Rolle wird den beiden Point Guards, MVP Steve Nash und Sam Cassell, und der damit verbundenen Frage zukommen, welchem Team es gelingt dem anderen sein Tempo aufzuzwingen.
Nash wird versuchen das Spiel schnell zu machen und den Score in die Höhe zu treiben, während Cassell und die Clippers daran interessiert sein dürften möglichst viele Halfcourtsets zu spielen. Gegen die Nuggets gelang dies dem Team von Mike Dunleavy bereits sehr gut als es sie Denver 13 Punkte unter ihrem Saisonschnitt zu halten. Sich auf ein Wettrennen oder einen Shootout mit den Suns einzulassen wäre aus Sicht der Clippers fatal, da sie in dieser Beziehung gerade auf den großen Positionen mit Brand und Kaman gegenüber den schnellen und athletischen Marion, Diaw und Thomas klar den kürzeren ziehen würden. Vielmehr sollten sie versuchen den Ball im Halbfeldangriff oft in Korbnähe zu bringen, wo die Suns aufgrund ihrer kleinen Aufstellung gegen die Lakers extreme Schwächen offenbarten und immer wieder zweite Wurfchancen nach Offensivrebounds zulassen mussten oder einfache Punkte nur durch Fouls verhindern konnten. Den Clippers spielt dies enorm in die Karten , haben sie doch mit Elton Brand einen der besten Offensivrebounder der Liga in ihren Reihen. In den vier Aufeinandertreffen in der Regular Season sicherte sich Brand 5,3 offensive Abpraller pro Spiel- mehr als gegen jedes andere NBA Team. Chris Kaman steuerte darüber hinaus ebenfalls noch 3,5 Offensivrebounds bei.
Bei allen Schwachpunkten in der Defense sind die Suns immer noch das offensivstärkste Team der Liga. Steve Nash versteht es wie kein Zweiter Würfe für seine Mitspieler herauszuspielen und wo Shawn Marion und Boris Diaw hinten zu klein und zu schwach sind, sind sie vorne zu schnell und zu beweglich. Nashs Fähigkeit den offenen Mann zu finden steckt das gesamte Team an: 26,6 Assists und 39,9% von der Dreierlinie bedeuten Platz eins unter allen NBA Teams, und bei all dem Tempo wird trotzdem mit Kontrolle gespielt. Nur drei Teams erlauben sich weniger Ballverluste als die Suns. Mindestens sechs Suns sind jeden Abend für 20 Punkte gut und so kann das Team immer wieder Gegner aus der Halle schießen.
Die Serie gegen die Lakers hat jedoch die Schwachstellen der Truppe von Mike D'Antoni deutlich gemacht. Dazu kommt, dass die Teamdefense der Clippers deutlich besser ist als die des Stadtrivalen.
Dieser Vorteil, die deutliche Überlegenheit auf den großen Positionen sowie die Tatsache, dass der Kräfteverschleiß für die Clippers in der ersten Runde deutlich geringer war , werden am Ende den Ausschlag geben. Mein Tipp: LA zieht mit 4-2 in die Conference Finals ein.
Hier nun also meine Analysen zu diesen Serien:
(2) Miami Heat - (3) New Jersey Nets
Beide Teams hatten nach 4-2 Siegen in der ersten Runde ausreichend Gelegenheit zur Regeneration und Zeit sich auf den Gegner vorzubereiten. Wie beide Teams die Stars des Gegners verteidigen werden wird sicher ein entscheinder Faktor in dieser Serie werden.
Auf der einen Seite müssen die Nets versuchen Dwayne Wades Penetration und Shaq im Post zu stoppen. Wade wird es vermutlich meistens mit Jason Kidd oder Richard Jefferson zu tun haben, wobei Kidd in Sachen Athletik allerdings klar den Kürzeren zieht und Jefferson wohl etwas zu langsam und unbeweglich in Vergleich zu Wade ist. Im Post sind die Nets mit Collins,Krstic und Robinson auch deutlich unterlegen. Es ist gut möglich, dass die Nets sowohl gegen Wade als auch Shaq doppeln werden, sodass Walker, Williams und Posey die offenen Würfe von außen treffen müssen. Außerdem dürfen sich die Heat gegen die Fastbreak-starken Nets nicht so viele Turnover erlauben wie gegen die Bulls.
Ebenfalls verbessern müssen die Heat ihre Perimeter Defense, insbesondere gegen Vince Carter, der Miami in der Saison 38,5 Punkte einschenkte und auch in der ersten Runde gegen die Pacers überragend spielte.
Der X-Faktor für die Nets dürfte jedoch Nenad Krstic sein, der seine gute Form aus den letzten Saisonwochen auch gegen Indiana bestätigen konnte (18PPG;7,2RPG). Defensiv darf er nicht in Foulprobleme geraten, weshalb Lawrence Frank wohl meistens Jason Collins gegen Shaq verteidigen lassen wird. In der Offensive kann er Shaq vielleicht das eine oder andere Foul anhängen und aufgrund seines guten Wurfs aus der Mitteldistanz die Shotblocker der Heat von Korb weglocken und damit Platz für die Penetration von Kidd, Carter und Jefferson schaffen.
Was die Serie, je länger sie dauert, letzten Endes entscheiden wird, könnte die deutlich bessere Bank der Heat sein. Mit Payton, Mourning, Walker bzw Posey und Derek Anderson hat Pat Riley deutlich bessere Alternativen als Frank mit Cliff Robinson, Jacque Vaughn oder Lamond Murray. Meine Prognose lautet daher: 4-3 für Miami
(2) Phoenix Suns - (6) LA Clippers
Während sich die Clippers äußerst souverän gegen die Denver Nuggets durchsetzten, standen die Suns gegen die Lakers bereits mit dem Rücken zur Wand, schafften es letztendlich aber doch die Serie nach einem 1-3 Rückstand für sich zu entscheiden.
Eine entscheidende Rolle wird den beiden Point Guards, MVP Steve Nash und Sam Cassell, und der damit verbundenen Frage zukommen, welchem Team es gelingt dem anderen sein Tempo aufzuzwingen.
Nash wird versuchen das Spiel schnell zu machen und den Score in die Höhe zu treiben, während Cassell und die Clippers daran interessiert sein dürften möglichst viele Halfcourtsets zu spielen. Gegen die Nuggets gelang dies dem Team von Mike Dunleavy bereits sehr gut als es sie Denver 13 Punkte unter ihrem Saisonschnitt zu halten. Sich auf ein Wettrennen oder einen Shootout mit den Suns einzulassen wäre aus Sicht der Clippers fatal, da sie in dieser Beziehung gerade auf den großen Positionen mit Brand und Kaman gegenüber den schnellen und athletischen Marion, Diaw und Thomas klar den kürzeren ziehen würden. Vielmehr sollten sie versuchen den Ball im Halbfeldangriff oft in Korbnähe zu bringen, wo die Suns aufgrund ihrer kleinen Aufstellung gegen die Lakers extreme Schwächen offenbarten und immer wieder zweite Wurfchancen nach Offensivrebounds zulassen mussten oder einfache Punkte nur durch Fouls verhindern konnten. Den Clippers spielt dies enorm in die Karten , haben sie doch mit Elton Brand einen der besten Offensivrebounder der Liga in ihren Reihen. In den vier Aufeinandertreffen in der Regular Season sicherte sich Brand 5,3 offensive Abpraller pro Spiel- mehr als gegen jedes andere NBA Team. Chris Kaman steuerte darüber hinaus ebenfalls noch 3,5 Offensivrebounds bei.
Bei allen Schwachpunkten in der Defense sind die Suns immer noch das offensivstärkste Team der Liga. Steve Nash versteht es wie kein Zweiter Würfe für seine Mitspieler herauszuspielen und wo Shawn Marion und Boris Diaw hinten zu klein und zu schwach sind, sind sie vorne zu schnell und zu beweglich. Nashs Fähigkeit den offenen Mann zu finden steckt das gesamte Team an: 26,6 Assists und 39,9% von der Dreierlinie bedeuten Platz eins unter allen NBA Teams, und bei all dem Tempo wird trotzdem mit Kontrolle gespielt. Nur drei Teams erlauben sich weniger Ballverluste als die Suns. Mindestens sechs Suns sind jeden Abend für 20 Punkte gut und so kann das Team immer wieder Gegner aus der Halle schießen.
Die Serie gegen die Lakers hat jedoch die Schwachstellen der Truppe von Mike D'Antoni deutlich gemacht. Dazu kommt, dass die Teamdefense der Clippers deutlich besser ist als die des Stadtrivalen.
Dieser Vorteil, die deutliche Überlegenheit auf den großen Positionen sowie die Tatsache, dass der Kräfteverschleiß für die Clippers in der ersten Runde deutlich geringer war , werden am Ende den Ausschlag geben. Mein Tipp: LA zieht mit 4-2 in die Conference Finals ein.
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Sonntag, 7. Mai 2006
NBA Playoffs - Zweite Runde
mvolger, 23:42h
Nach einer ersten Runde mit einigen packenden Serien, wie der zwischen den Cavs und den Wizards oder den Suns und den Lakers, sowie tollen Leistungen einzelner Spieler, etwa Lebron James und Dirk Nowitzki, gehen die NBA Playoffs heute in die Conference Semifinals. Zur Zeit läuft bereits Spiel 1 zwischen San Antonio und Dallas, deshalb zuerst meine Einschätzung zu dieser Serie.
(1) San Antonio Spurs - (4) Dallas Mavericks
Da sie in derselben Division spielen, treffen die zwei stärksten Teams der Western Conference bereits jetzt aufeinander. Während Dallas angeführt von Nowitzki (31,3PPG) gegen Memphis relativ wenig Mühe hatte und mit 4-0 weiterkam, hatten die Spurs, die insbesondere Bonzi Wells nicht in den Griff bekamen, etwas mehr Mühe mit den Sacramento Kings und mussten über sechs Spiele gehen.
Alles in allem verspricht das Matchup zwischen den beiden Teams aus Texas sehr eng und hart umkämpft zu werden. Das Argument, dass die Spurs besser verteidigen stimmt zwar noch immer, ist dank der Philosophie von Coach of the Year Avery Johnson deutlich schwächer als in den vergangenen Jahren. Mit 93,1 zugelassenen Punkten zählt die Defense der Mavs zu den besseren der Liga. In der Offense ruhen die Hoffnungen in erster Linie natürlich auf uns Dirk und es wird interessant zu beobachten sein, wie die Spurs ihn verteidigen, ob sie eine etwa gleichgroßen, aber wohl langsameren Tim Duncan oder auch gelegentlich Robert Horry gegen ihn stellen werden, oder ob sie ihren besten 1 gegen 1 Verteidiger Bruce Bowen, der jedoch gut 10 cm kleiner ist, gegen Nowitzki verteidigen lassen. Ich halte die zweite Variante für wahrscheinlicher,da Duncan den Spurs, wenn er Nowitzki bis an die Dreierlinie folgt, in der Zone als Rebounder und Shotblocker fehlen wird. Wichtig wird für die Mavs sein, dass Nowitzki gegen die starke Teamdefense der Spurs konstante Unterstützung bekommt. Hier sind zunächst Jason Terry, Josh Howard und Jerry Stackhouse gefordert. Alle drei sind jeden Abend für 20 Punkte gut, können aber auch ein ganzes Spiel über nicht zu sehen sein. Ein weiterer wichtiger Faktor auf Seiten der Mavs kann gegen die langen Leute der Spurs Erick Dampier. In der Serie gegen Memphis brachte der Center, den Avery Johnson während der Saison aus der Starting Five nahm, gute Zahlen bei Rebounds (8,8) und Blocks(2,25).
Auf Seiten San Antonios steht weiterhin ein Fragezeichen hinter Tim Duncan und dessen Fußverletzung. Gregg Popovich schonte seinen Star schon in den letzten Wochen der Regular Season und auch in den sechs Spielen gegen die Kings stand Duncan kein einziges Mal über 40 Minuten auf dem Parkett. Wie belastbar Duncan wirklich ist, könnte von entscheidender Bedeutung für den Ausgang der Serie sein, da es sich die Spurs trotz ihrer tiefen Bank, gegen die Mavericks kaum leisten können, so oft auf den zweimaligen MVP zu verzichten. Während Duncan sich also angeschlagen durch die Saison schleppte, wurde Tony Parker immer mehr zum wichtigsten Spieler der Spurs. Dank seiner Schnelligkeit kommt der Franzose immer wieder problemlos in die Zone, wo er mit seinem großen Arsenal an Korblegern, Floatern und Runners selbst hochprozentig abschließt (54,8%FG), auf einen Big Man ablegt oder den freien Mann an der Dreierlinie findet. Auch die Defense der Mavericks wird Parker große Schwierigkeiten bereiten. Außer Tim Duncan schlug sich auch Manu Ginobili während der Saison immer wieder mit Verletzungen rum und hatte Schwierigkeiten einen guten Rhythmus zu finden. Symptomatisch waren seine Auftritte gegen die Kings: 32 Punkte und 9 Assists in Spiel 2 folgten 8 Punkte und 7 Turnovers in Spiel 3, sowie ganze drei Punkte in Spiel 4; nach Partie Nummer 5 standen hingegen 27 Punkte, 9 Rebounds und 4 Assits hinter dem Namen des Argentiniers. Dass die Spurs trotz der Wehwehchen ihrer Stars dennoch 63 Spiele gewannen und die Saison als bestes Team der Western Conference in die Playoffs gehen, verdanken sie vor allem ihrer Erfahrung und ihrer tiefen Bank.
Die Routine von Finley,Horry,Barry und van Exel könnte letztendlich in spielentscheidenden Situationen den Ausschlag zu Gunsten des Titelverteidigers geben. Aus diesem Grund und aufgrund der Tatsache, dass ein entscheidendes Spiel 7 in San Antonio stattfinden würdem lautet mein Tipp 4-3 für die Spurs.
Inzwischen hat auch die erste Partie zwischen den Detroit Pistons und den Cleveland Cavaliers begonnen. Hier also meine Einschätzung dieser Serie.
(1) Detroit Pistons - (4) Cleveland Cavaliers
Die Pistons, die mit 64 Siegen als bester aller Teams in die Playoffs starteten, hatten es in der ersten Runde mit den Bucks aus Milwaukee zu tun. Mit Ausnahme von Spiel 3 als die berüchtigte Pistons Defense 124 Punkte und eine Trefferquote von 60,3% zuließ, hatte das Team von Flip Saunders die Bucks unter Kontrolle. Ganz anders die Cavaliers, bei denen die Serie gegen die Washington Wizards ganz im Zeichen des Playoff Debuts von Lebron James, der wieder einmal alle hohen Erwartungen erfüllte (35,7PPG, 7,5RPG,5,7APG), stand. Zwei Spiele gingen in die Overtime, und drei der sechs Spiele gewannen die Cavs nur mit einem Punkte Unterschied, wobei zwei Mal Lebron James und in Spiel 6 Damon Jones den Gamewinner trafen.
Was sich gegen Detroit allerdings ändern muss, ist die mangelnde Unterstützung für James. Der zweitbeste Scorer gegen Washington war der kurz vor den Playoffs wiedergenesene Larry Hughes mit gerade mal 12,3 PPG bei einer unterirdischen Trefferquote von 31,3%. Außerdem gelang es den Cavs nicht Zydrunas Ilgauskas ausreichend in ihr Offensivspiel einzubinden. Der litauische Center blieb mit 9,8 Punkten sechs Zähler unter seinem Saisonschnitt, kam in den sechs Spielen aber auch nur auf insgesamt 49 Wurfversuche. Gegen die gute Verteidigung der Pistons ist es alles andere als optimal, dass die Spieler um Lebron James herum nicht das nötige Selbstvertrauen aufbauen konnten, zumal es die Pistons sicher nicht zulassen werden, dass James eine Zahlen aus Runde erneut bringen wird. Tayshaun Prince wird James in der Offensive zumindest stören und einschränken, wenn auch nicht stoppen, können. In den vier Spielen der Regular Season konnte Detroit James immerhin bei "nur" 25 PPG halten.
Während bei den Cavaliers also viel von einem einzigen Spieler abhängt, steht bei den Pistons Teamplay und Leidenschaft ganz oben auf der Prioritätenliste. Detroits Defense ist seit Jahren einer der besten in der NBA, und unter Coach Flip Saunders scoren die Pistons auch mehr als unter Larry Brown (96,8PPG) Richard Hamilton zu verteidigen und dabei ständig in die Blöcke der Wallace Brüder oder Antonio Mc Dyess zu rennen, ist die Hölle für jeden Gegenspieler. Vermutlich wird Larry Hughes, der in der ersten Runde bereits gegen Gilbert Arenas ranmusste, mit dieser Aufgabe betraut werden, was zur Folge haben könnte , dass er wieder wenig Luft für die Offense haben wird. Außer Hamilton können aber auch Chauncey Billups, Rasheed Wallace oder Tayshaun Prince jeden Abend 20 Punkte einstreuen.
Ihr selbstloses Spiel, dass immer darauf bedacht ist den offenen Mann zu finden brachte den Pistons in der Saison Platz 2 bei den Assists und Platz 3 bei der Dreierquote unter allen NBA Teams.
Den einizigen Schwachpunkt, den man beim Champion von 2004 ausmachen könnte, ist die eher dünne Bank. Zwar ist Antonio McDyess eine hervorrangende Alternative im Frontcourt. Auf den Guard Positionen gibt es allerdings niemanden auf den sich Flip Saunders verlassen könnte, wenn Billups oder Hamilton in Foulprobleme geraten oder sich gar verletzen. Für Lindsey Hunter und Tony Delk spricht allein ihre Erfahrung.
Letztendlich werden die ersten sechs Pistons den Cavaliers jedoch schon genug Probleme bereiten. Ein Spiel wird Lebron James für Cleveland gewinnen können, dann kann jedoch der Sommerurlaub gebucht werden; mein Tipp also 4-1 Pistons.
Mittlerweile konnten die Spurs Spiel 1 für mit 87-85 für sich entscheiden, wobei Duncan mit 31 und 13 alles andere als gehandicapt schien. Dirk Nowitzki wurde von Bruce Bowen, der auch noch den Dreier zum 87-84 traf, bei 20 Punkten gehalten. Jerry Stackhouse, der 24 Punkte erzielte, verfehlte den Dreier zum Sieg.
In Detroit steht es bei Halbzeit derweil 69-48 trotz 22 Punkten von James,für die Pistons, die unglaubliche 64,9% aus dem Feld schießen und 10 von 11 Dreiern trafen. Lindsey Hunter spielte all seine Erfahrung aus und traf 4 von 5.
Morgen folgen dann die Previews zu Miami-New Jersey und Phoenix gegen die Clippers.
(1) San Antonio Spurs - (4) Dallas Mavericks
Da sie in derselben Division spielen, treffen die zwei stärksten Teams der Western Conference bereits jetzt aufeinander. Während Dallas angeführt von Nowitzki (31,3PPG) gegen Memphis relativ wenig Mühe hatte und mit 4-0 weiterkam, hatten die Spurs, die insbesondere Bonzi Wells nicht in den Griff bekamen, etwas mehr Mühe mit den Sacramento Kings und mussten über sechs Spiele gehen.
Alles in allem verspricht das Matchup zwischen den beiden Teams aus Texas sehr eng und hart umkämpft zu werden. Das Argument, dass die Spurs besser verteidigen stimmt zwar noch immer, ist dank der Philosophie von Coach of the Year Avery Johnson deutlich schwächer als in den vergangenen Jahren. Mit 93,1 zugelassenen Punkten zählt die Defense der Mavs zu den besseren der Liga. In der Offense ruhen die Hoffnungen in erster Linie natürlich auf uns Dirk und es wird interessant zu beobachten sein, wie die Spurs ihn verteidigen, ob sie eine etwa gleichgroßen, aber wohl langsameren Tim Duncan oder auch gelegentlich Robert Horry gegen ihn stellen werden, oder ob sie ihren besten 1 gegen 1 Verteidiger Bruce Bowen, der jedoch gut 10 cm kleiner ist, gegen Nowitzki verteidigen lassen. Ich halte die zweite Variante für wahrscheinlicher,da Duncan den Spurs, wenn er Nowitzki bis an die Dreierlinie folgt, in der Zone als Rebounder und Shotblocker fehlen wird. Wichtig wird für die Mavs sein, dass Nowitzki gegen die starke Teamdefense der Spurs konstante Unterstützung bekommt. Hier sind zunächst Jason Terry, Josh Howard und Jerry Stackhouse gefordert. Alle drei sind jeden Abend für 20 Punkte gut, können aber auch ein ganzes Spiel über nicht zu sehen sein. Ein weiterer wichtiger Faktor auf Seiten der Mavs kann gegen die langen Leute der Spurs Erick Dampier. In der Serie gegen Memphis brachte der Center, den Avery Johnson während der Saison aus der Starting Five nahm, gute Zahlen bei Rebounds (8,8) und Blocks(2,25).
Auf Seiten San Antonios steht weiterhin ein Fragezeichen hinter Tim Duncan und dessen Fußverletzung. Gregg Popovich schonte seinen Star schon in den letzten Wochen der Regular Season und auch in den sechs Spielen gegen die Kings stand Duncan kein einziges Mal über 40 Minuten auf dem Parkett. Wie belastbar Duncan wirklich ist, könnte von entscheidender Bedeutung für den Ausgang der Serie sein, da es sich die Spurs trotz ihrer tiefen Bank, gegen die Mavericks kaum leisten können, so oft auf den zweimaligen MVP zu verzichten. Während Duncan sich also angeschlagen durch die Saison schleppte, wurde Tony Parker immer mehr zum wichtigsten Spieler der Spurs. Dank seiner Schnelligkeit kommt der Franzose immer wieder problemlos in die Zone, wo er mit seinem großen Arsenal an Korblegern, Floatern und Runners selbst hochprozentig abschließt (54,8%FG), auf einen Big Man ablegt oder den freien Mann an der Dreierlinie findet. Auch die Defense der Mavericks wird Parker große Schwierigkeiten bereiten. Außer Tim Duncan schlug sich auch Manu Ginobili während der Saison immer wieder mit Verletzungen rum und hatte Schwierigkeiten einen guten Rhythmus zu finden. Symptomatisch waren seine Auftritte gegen die Kings: 32 Punkte und 9 Assists in Spiel 2 folgten 8 Punkte und 7 Turnovers in Spiel 3, sowie ganze drei Punkte in Spiel 4; nach Partie Nummer 5 standen hingegen 27 Punkte, 9 Rebounds und 4 Assits hinter dem Namen des Argentiniers. Dass die Spurs trotz der Wehwehchen ihrer Stars dennoch 63 Spiele gewannen und die Saison als bestes Team der Western Conference in die Playoffs gehen, verdanken sie vor allem ihrer Erfahrung und ihrer tiefen Bank.
Die Routine von Finley,Horry,Barry und van Exel könnte letztendlich in spielentscheidenden Situationen den Ausschlag zu Gunsten des Titelverteidigers geben. Aus diesem Grund und aufgrund der Tatsache, dass ein entscheidendes Spiel 7 in San Antonio stattfinden würdem lautet mein Tipp 4-3 für die Spurs.
Inzwischen hat auch die erste Partie zwischen den Detroit Pistons und den Cleveland Cavaliers begonnen. Hier also meine Einschätzung dieser Serie.
(1) Detroit Pistons - (4) Cleveland Cavaliers
Die Pistons, die mit 64 Siegen als bester aller Teams in die Playoffs starteten, hatten es in der ersten Runde mit den Bucks aus Milwaukee zu tun. Mit Ausnahme von Spiel 3 als die berüchtigte Pistons Defense 124 Punkte und eine Trefferquote von 60,3% zuließ, hatte das Team von Flip Saunders die Bucks unter Kontrolle. Ganz anders die Cavaliers, bei denen die Serie gegen die Washington Wizards ganz im Zeichen des Playoff Debuts von Lebron James, der wieder einmal alle hohen Erwartungen erfüllte (35,7PPG, 7,5RPG,5,7APG), stand. Zwei Spiele gingen in die Overtime, und drei der sechs Spiele gewannen die Cavs nur mit einem Punkte Unterschied, wobei zwei Mal Lebron James und in Spiel 6 Damon Jones den Gamewinner trafen.
Was sich gegen Detroit allerdings ändern muss, ist die mangelnde Unterstützung für James. Der zweitbeste Scorer gegen Washington war der kurz vor den Playoffs wiedergenesene Larry Hughes mit gerade mal 12,3 PPG bei einer unterirdischen Trefferquote von 31,3%. Außerdem gelang es den Cavs nicht Zydrunas Ilgauskas ausreichend in ihr Offensivspiel einzubinden. Der litauische Center blieb mit 9,8 Punkten sechs Zähler unter seinem Saisonschnitt, kam in den sechs Spielen aber auch nur auf insgesamt 49 Wurfversuche. Gegen die gute Verteidigung der Pistons ist es alles andere als optimal, dass die Spieler um Lebron James herum nicht das nötige Selbstvertrauen aufbauen konnten, zumal es die Pistons sicher nicht zulassen werden, dass James eine Zahlen aus Runde erneut bringen wird. Tayshaun Prince wird James in der Offensive zumindest stören und einschränken, wenn auch nicht stoppen, können. In den vier Spielen der Regular Season konnte Detroit James immerhin bei "nur" 25 PPG halten.
Während bei den Cavaliers also viel von einem einzigen Spieler abhängt, steht bei den Pistons Teamplay und Leidenschaft ganz oben auf der Prioritätenliste. Detroits Defense ist seit Jahren einer der besten in der NBA, und unter Coach Flip Saunders scoren die Pistons auch mehr als unter Larry Brown (96,8PPG) Richard Hamilton zu verteidigen und dabei ständig in die Blöcke der Wallace Brüder oder Antonio Mc Dyess zu rennen, ist die Hölle für jeden Gegenspieler. Vermutlich wird Larry Hughes, der in der ersten Runde bereits gegen Gilbert Arenas ranmusste, mit dieser Aufgabe betraut werden, was zur Folge haben könnte , dass er wieder wenig Luft für die Offense haben wird. Außer Hamilton können aber auch Chauncey Billups, Rasheed Wallace oder Tayshaun Prince jeden Abend 20 Punkte einstreuen.
Ihr selbstloses Spiel, dass immer darauf bedacht ist den offenen Mann zu finden brachte den Pistons in der Saison Platz 2 bei den Assists und Platz 3 bei der Dreierquote unter allen NBA Teams.
Den einizigen Schwachpunkt, den man beim Champion von 2004 ausmachen könnte, ist die eher dünne Bank. Zwar ist Antonio McDyess eine hervorrangende Alternative im Frontcourt. Auf den Guard Positionen gibt es allerdings niemanden auf den sich Flip Saunders verlassen könnte, wenn Billups oder Hamilton in Foulprobleme geraten oder sich gar verletzen. Für Lindsey Hunter und Tony Delk spricht allein ihre Erfahrung.
Letztendlich werden die ersten sechs Pistons den Cavaliers jedoch schon genug Probleme bereiten. Ein Spiel wird Lebron James für Cleveland gewinnen können, dann kann jedoch der Sommerurlaub gebucht werden; mein Tipp also 4-1 Pistons.
Mittlerweile konnten die Spurs Spiel 1 für mit 87-85 für sich entscheiden, wobei Duncan mit 31 und 13 alles andere als gehandicapt schien. Dirk Nowitzki wurde von Bruce Bowen, der auch noch den Dreier zum 87-84 traf, bei 20 Punkten gehalten. Jerry Stackhouse, der 24 Punkte erzielte, verfehlte den Dreier zum Sieg.
In Detroit steht es bei Halbzeit derweil 69-48 trotz 22 Punkten von James,für die Pistons, die unglaubliche 64,9% aus dem Feld schießen und 10 von 11 Dreiern trafen. Lindsey Hunter spielte all seine Erfahrung aus und traf 4 von 5.
Morgen folgen dann die Previews zu Miami-New Jersey und Phoenix gegen die Clippers.
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Dienstag, 25. April 2006
Welcome!
mvolger, 12:29h
Schönen guten Tag und willkommen auf meinem hoopsblog.
Ob NBA, BBL, College oder internationale Meisterschaften, an dieser Stelle werde ich von nun an mehr oder weniger regelmäßig meine Meinung, Kommentare und Einschätzungen dazu abgeben, was im Basketball aktuell passiert.
Im Blickpunkt stehen zur Zeit natürlich die Playoffs in der NBA, doch auch in der BBL beginnt die entscheidende Phase der Saison am kommenden Wochenende.
Auch eine Kommentierung der zahlreichen Awards, die die NBA bald vergeben wird, sowie Analysen zur NBA Draft sind in näherer Zukunft geplant.
Anregungen, Lob und Kritik in Form von Kommentaren sind natürlich gern gesehen.
Viel Spaß mit hoopsblog,
Malte
Ob NBA, BBL, College oder internationale Meisterschaften, an dieser Stelle werde ich von nun an mehr oder weniger regelmäßig meine Meinung, Kommentare und Einschätzungen dazu abgeben, was im Basketball aktuell passiert.
Im Blickpunkt stehen zur Zeit natürlich die Playoffs in der NBA, doch auch in der BBL beginnt die entscheidende Phase der Saison am kommenden Wochenende.
Auch eine Kommentierung der zahlreichen Awards, die die NBA bald vergeben wird, sowie Analysen zur NBA Draft sind in näherer Zukunft geplant.
Anregungen, Lob und Kritik in Form von Kommentaren sind natürlich gern gesehen.
Viel Spaß mit hoopsblog,
Malte
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